Navigation überspringen

Kältekammer -110°C

Seit vielen Jahren gehört die Ganzkörper–Kältetherapie zu unserem Therapiespektrum. Im September 2021 wurde die bisherige Kältekammer durch ein hochmodernes Dreikammersystem ersetzt und wird seitdem zur Therapie verschiedenster Krankheitsbilder eingesetzt.

Neben den klassischen Indikationen entzündlich-rheumatischer Krankheitsbilder zeigt die Ganzkörperkältetherapie auch bei degenerativ oder postoperativ bedingten Beschwerden des Bewegungsapparates, chronischen Schmerzsyndromen und Hauterkrankungen sowie bei Lungenerkrankungen und Migräne günstige Effekte.

Häufig können im Verlauf der Therapie Schmerzmedikamente und Cortison reduziert werden. Sie betreten die Kältekammer in Badebekleidung. Hände, Füße, Nase und Ohren sind dabei geschützt. Sie verweilen kurz in der ersten Vorkammer bei -10°C und gehen dann in die zweite Vorkammer bei -60°C.

Schließlich betreten Sie die Hauptkammer. Aus den Lautsprechern klingt Musik und Sie werden von -110°C empfangen. Der intensive Kältereiz auf der Hautoberfläche setzt zahlreiche körpereigene Botenstoffe frei, welche eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung entfalten. Darüber hinaus kommt es zu einer Steigerung der Durchblutung sowie der Mikrozirkulation.

Nach maximal 2 Minuten verlassen Sie die Kältekammer. Sie fühlen sich gut und spüren die Vitalität in Ihrem Körper. Diese Behandlungsmethode wird mittlerweile auch im Leistungssport zur Verbesserung der Regeneration genutzt. Eine spürbare Schmerzlinderung kann nach einer Behandlungsserie bis zu mehrere Monate anhalten.

Die Kältekammertherapie ist in der Regel gut verträglich, aber bei bestimmten Erkrankungen kontraindiziert. Im ärztlichen Aufnahmegespräch wird dies mit Ihnen gemeinsam erörtert. Eine ambulante Nutzung ist möglich, wird aber aktuell noch nicht von den Krankenkassen übernommen.

Sehen Sie unsere Kältekammer im Einsatz!

Diese Themen könnten Sie auch interessieren: