Navigation überspringen

Beratung und Schulung

Alle an der Rehabilitation beteiligten Berufsgruppen stehen für individuelle Beratung aus ihrer fachlichen Perspektive zu allen Fragen rund um die Erkrankung zur Verfügung. Dies beginnt in den ärztlichen Visiten und Sprechstunden geht über Fragen rund um die Reha beim Pflegedienst bis hin zu den offenen Sprechstunden in der Ergotherapie, dem Psychologischen Dienst, dem Sozialdienst und der Sporttherapie.
 

Im Sozialdienst im Rehazentrum Bad Eilsen sind mehrere staatlich anerkannte Sozialarbeiterinnen (Diplom, B.A.) beschäftigt, die Sie gerne zur Unterstützung der beruflichen Reintegration, zum Kündigungsschutz sowie bei finanziellen und sonstigen Problemen (z.B. SGB IX, SGB VI) beraten. 

Der Sozialdienst ist eingebunden in die konsequente berufsbezogene Ausrichtung der Klinik im Sinne der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) und unterstützt den ärztlichen Dienst bei der bedarfsgerechten Verordnung von Angeboten aus dem berufsbezogenen Therapiespektrum.

In zwei kleinen Videos werden Fragen zu der Arbeit des Sozialdienstes in der Reha näher erklärt und ein kleiner Einblick in das große Unterstützungsangebot beschrieben.

Teil 1: "Was macht der Sozialdienst in der Reha?"

Teil 2: Vom Grad der Behinderung, der Nachsorge und den verschiedenen Settings

Im Psychologischen Dienst sind Psychologische Psychotherapeuten und Psychologen (Diplom, M. Sc.) beschäftigt.

Ausgehend von einer ganzheitlichen Sichtweise des Menschen ist die psychologische Arbeit ein unverzichtbarer Teil der Rehabilitation. Sie hat das Ziel, die Patienten zu begleiten, zu unterstützen und Ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, den Umgang mit Ihrer Erkrankung und den Krankheitssymptomen zu verbessern.

Die Arbeitsweise ist vorwiegend verhaltenstherapeutisch und gesprächstherapeutisch ausgerichtet. In der konkreten Arbeit finden sich je nach Notwendigkeit auch andere Therapieverfahren und Methoden wieder (z.B. Hypnotherapie, Systemische Therapie, Psychologische Schmerztherapie).

  • Stressbewältigung am Arbeitsplatz
  • Info Stressbewältigung
  • Tabakentwöhnung
  • Entspannungsverfahren
  • Schmerzbewältigung bei chronischen Schmerzen
  • Schmerztherapie
     

Im Sinne eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts hat auch die Ernährungstherapie und -beratung einen wichtigen, festen Stellenwert im Therapiespektrum. Unsere Diätassistentinnen sind die direkten Ansprechpartner für eine konkrete Beratung im Rahmen einer ärztlichen Kostabsprache, am Buffet. Darüber hinaus erfolgen individuelle Absprachen und bei Bedarf Nachverordnungen für die Lehrküche und Einzelgesprächen. Alle Individualitäten wie u.a. Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Gewichtsprobleme werden berücksichtigt.

Gruppenberatungen, als auch im Bedarfsfall Einzelgespräche zu den Themen Übergewicht, Diabetes, Rheuma, Cholesterin und Harnsäure werden angeboten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ernährungsberatung bildet das Angebot der Kochkurse in unserer Lehrküche.  Zu jeweiligen Schwerpunktthemen werden in einer Gruppe gemeinsam Speisen, basierend auf Ernährungswissenschaftlicher Grundlagen, zubereitet und verzehrt.

Das Programm reicht von fettarmen Garmethoden, vegetarischer Küche, Zubereitung von Salaten, Suppen und Snacks bis hin Vollkornbacken. Auch saisonale Themen wie z.B. Weihnachtsbacken werden angeboten.

 

Bewegungseinschränkung, Schmerzen oder Hemmnisse bei der Hausarbeit oder am Arbeitsplatz stellen Patientinnen und Patienten häufig vor Probleme. Hinzu können Schwierigkeiten im Umgang mit der Familie, Freunden, Arbeitskollegen oder auch Ärzten kommen. Auch ist es nicht immer einfach, die Erkrankung und ihre Folgen innerlich zu akzeptieren und ein gutes Lebens- und Selbstwertgefühl zu behalten oder wieder zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund wurden qualifizierte Patientenschulungen entwickelt, die inzwischen fester Bestandteil moderner Therapiekonzepte sind und im Rehazentrum Bad Eilsen einen besonderen Stellenwert haben.       In den krankheitsbezogenen Therapieprogrammen erfolgt die Betreuung durch ein interdisziplinäres Team, das aus Ärzt*innen, Sport-, Bewegungs- bzw. Physiotherapeut*innen, Ergotherapeut*innen, Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen und Diätassistent*innen besteht. Die Schwerpunkte sind diagnoseabhängig. Kernelement sind die festen diagnosebezogenen Gruppen bzw. Patientenschulungen, je nach Bedarf kommen weitere Therapien und Beratungen aus dem gesamten Therapiespektrum zum Einsatz.

Wir passen unsere Informationen an die individuellen Bedürfnisse der Gruppe an und kommen mit den Teilnehmenden über alle Aspekte von Krankheitsgeschehen, -folgen und Bewältigung ins Gespräch. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen ist häufig hilfreich, denn es gibt so viele Möglichkeiten, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu stärken. Wichtig ist, dass jede Erkrankung – auch bei gleichem Namen – einen individuellen Verlauf, also „ein eigenes Gesicht“ hat. Es ist als wichtig, die eigene Erkrankung mir ihren Besonderheiten möglichst gut kennen zu lernen. Eine zentrale Frage aller Therapieprogramme lautet: "Was kann ich selbst tun, um meine Beschwerden günstig zu beeinflussen?". Ziel ist es, sicherer im Umgang mit der eigenen Erkrankung zu werden und in dieser Hinsicht an Zuversicht und Selbstvertrauen zu gewinnen. So können Patientinnen und Patienten immer mehr zum „Experten für die eigene Erkrankung“ werden.

Das Programm richtet sich an Patienten mit gesicherter Diagnose einer entzündlichen Wirbelsäulenerkrankung, also jede Form der Spondyloarthritis einschließlich der Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew).

Das Programm beinhaltet eine 6-modulige Patientenschulung auf der Grundlage der Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) durch Ärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Psychologen. Hinzu kommen Gruppenphysiotherapietermine in der Halle und im Wasser zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Beweglichkeit sowie theoretische und praktische Termine in der Ernährungsberatung.

Aus dem Blickwinkel der unterschiedlichen Fachrichtungen erhalten Sie Informationen über die Krankheit und deren Behandlungsmöglichkeiten. Eine zentrale Frage des Seminars lautet: "Was kann ich selbst tun, um meine Beschwerden günstig zu beeinflussen?" Den Erfahrungsaustausch untereinander empfinden viele Teilnehmer als besonders wichtig. 

Seit Jahren besteht eine wertvolle und gute Zusammenarbeit mit der Selbsthilfevereinigung Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V..

Das Programm richtet sich an Patienten mit gesicherter Diagnose einer entzündlichen Gelenkerkrankung (Arthritis). Dazu gehören insbesondere die Rheumatoide Arthritis und Psoriasisarthritis, aber auch undifferenzierte Arthritiden sowie Mono- und Oligoarthritiden.

Das Programm beinhaltet eine 6-modulige Patientenschulung auf der Grundlage der Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) durch Ärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Psychologen. Hinzu kommen Gruppenphysiotherapietermine in der Halle und im Wasser zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Beweglichkeit sowie theoretische und praktische Termine in der Ernährungsberatung.

Aus dem Blickwinkel der unterschiedlichen Fachrichtungen erhalten Sie Informationen über die Krankheit und deren Behandlungsmöglichkeiten. Eine zentrale Frage des Seminars lautet: "Was kann ich selbst tun, um meine Beschwerden günstig zu beeinflussen?" Den Erfahrungsaustausch untereinander empfinden viele Teilnehmer als besonders wichtig. 

Seit Jahren besteht eine wertvolle und gute Zusammenarbeit mit der Selbsthilfevereinigung Deutsche Rheuma-Liga e.V..

Hier handelt es sich um ein spezifisches Programm für Menschen mit chronischen Rückenschmerzen. Inhalte des Programms sind u.a. der Aufbau der Wirbelsäule, typische Beschwerden und Möglichkeiten der Selbstbehandlung beispielsweise mithilfe von Kraft- und Ausdauertrainings. Ein Sport-Check zu Beginn der Reha gibt uns Hinweise auf die richtige Trainingsintensität. Das folgende Bewegungstraining findet in geschlossenen Gruppen statt. Je nach Bedarf und Interesse kommen auch Entspannungsübungen, psychologische Unterstützung bei der Schmerzbewältigung und Hilfen bei berufsbezogenen Problemen nicht zu kurz. Auch in diesem Programm wird großen Wert auf eine umfassende, interdisziplinäre Behandlung gelegt.

Das Programm erfüllt die Therapiestandards „Chronischer Rückenschmerz“, die in der Initiative der Deutschen Rentenversicherung erstellt wurden, um eine verbesserte Versorgung auf wissenschaftlicher und qualitätsgesicherter Grundlage zu erreichen.

Diese Schulung ist speziell entwickelt für Patientinnen und Patienten mit Hüft- oder Knie-Endoprothesen, um diese durch ein gezieltes und umfangreiches Programm in der Rehabilitation optimal zu unterstützen. Ziel des Programms ist es, relativ kurz nach der Operation Funktionsstörungen zu beseitigen und den Patient*innen wieder eine aktive Alltagsgestaltung zu ermöglichen. Ärzt*innen, Physiotherapeut*innen und Ergotherapeut*innen unterstützen in allen Fragen rund um das neue Gelenk und beziehen auch die berufliche Situation mit ein. Gehtraining, Gehschule, Physiotherapie und ggf. auch Hilfsmittelberatung gehören fest zum Programm, das nach individuellem Bedarf erweitert werden kann.

Das Programm erfüllt die Therapiestandards „Hüft- und Knie-TEP“, die in der Initiative der Deutschen Rentenversicherung erstellt wurden, um eine verbesserte Versorgung auf wissenschaftlicher und qualitätsgesicherter Grundlage zu erreichen.

Diese Schulung ist speziell entwickelt für Patientinnen und Patienten mit degenerativen Veränderungen der Gelenke. Es handelt sich um ein interaktives interdisziplinäres Seminar in vier Modulen. Betroffene sollen die Grundlagen von Gelenkerkrankungen, die Selbstbehandlung und das eigentätige Üben bei Gelenkerkrankungen kennenlernen. Ferner wird vermittelt, wie das Leben mit Gelenkerkrankungen und die Alltagsbewältigung gestaltet werden kann. Im Modul der Ernährungsberatung wird thematisiert, wie eine Kombination aus pflanzlichen Heilmitteln, entzündungshemmender Ernährung und einer Gewichtsreduktion bei bestehende.

Das Seminar basiert auf dem Gesundheitstraining "Gelenkerkrankungen" der Sektion Physikalische Medizin und Rehabilitation der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Diese Themen könnten Sie auch interessieren: