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Nachsorge und Selbsthilfe

Wir denken medizinische Rehabilitation vom ersten Tag an im Hinblick auf ihren individuellen Nutzen in Alltag und Beruf und richten unser komplettes therapeutisches Angebot darauf aus. 

Das bedeutet, dass die Zeit der Rehabilitation ganz konkret und praktisch genutzt werden kann, individuell wichtiges Wissen für einen sicheren Umgang mit der Erkrankung zu erwerben sowie Übungen und Anregungen für eine bessere Lebensqualität und Teilhabe trotz der Erkrankung kennen zu lernen und zu erproben. 

Bei der Entlassung werden mit jedem Patienten / jeder Patientin Strategien besprochen, wie das in der Rehabilitation Erlernte zu Hause in den Alltag transportiert werden kann. Auch berufliche Aspekte kommen nicht zu kurz. Zudem besteht eine enge Kooperation mit verschiedenen Selbsthilfegruppen.

In Hinblick auf die berufliche Rehabilitation unserer Patienten unterstützen wir diese durch die Erstellung und Abstimmung eines entsprechenden Nachsorgekonzeptes. Eine gezielte Nachbetreuung soll die Wiederaufnahme der Tätigkeit am Arbeitsplatz oder eine Reintegration an einen leidensgerechten Arbeitsplatz nach Entlassung unterstützen. Bei Bedarf wird beispielsweise eine stufenweise Eingliederung in das Arbeitsleben eingeleitet oder im Rahmen eines Fallmanagements der Kontakt zum Reha-Fachberater der Deutschen Rentenversicherung gebahnt.  Für bestimmte Patientengruppen erfolgt eine telefonische Nachbetreuung.

Unsere sporttherapeutischen Maßnahmen im Rahmen der Rehabilitation sollen nicht nur kurzfristig die körperlichen und seelischen Fähigkeiten verbessern, sondern langfristig dazu befähigen und motivieren, auch nach der Rehabilitationsmaßnahme körperlich aktiv zu bleiben. In Abhängigkeit von der individuellen gesundheitlichen Situation, werden Patienten über unterschiedliche bewegungsorientierte oder auch interdisziplinäre Nachsorgeprogramme informiert (z.B. T-RENA, Funktionstraining, Reha-Sport etc.). Die Mitarbeiter*innen in den Arztzentren unterstützen Patient*innen bei der Auswahl geeigneter Angebote in Wohnortnähe.

Bei Bedarf unterstützen wir eine nachstationäre Betreuung, indem wir beispielsweise über geeignete Selbsthilfegruppen informieren, eine wohnortnahe Beratung bei Problemen der wirtschaftlichen Sicherung oder auch psychotherapeutische Behandlung anbahnen.